Hildburghausen - Die Änderung der Hauptsatzung der Stadt Hildburghausen hatte sich auf Grund der zum Jahresende 2018 neu gefassten Thüringer Verordnung über die Entschädigung von Gemeinderats-, Stadtrats- und Kreistagsmitgliedern erforderlich gemacht. Danach werden nun nicht nur die Sockelbeträge angehoben, sondern auch die Sitzungsgelder angepasst. Stadträte erhalten demnach als Entschädigung monatlich 100 Euro sowie ein Sitzungsgeld in Höhe von 20 Euro für Stadtrats-, Ausschuss- und Fraktionssitzungen. Fraktions- und Ausschussvorsitzende erhalten darüber hinaus ein monatliches Salär von 80 Euro. Für den 1. Beigeordneten sind monatlich 250, für den Vize 125 Euro vorgesehen. Die monatlichen Aufwandsentschädigungen für die Ortsteilbürgermeister betragen in Bürden, Ebenhards, Gerhardtsgereuth und Leimrieth 125 Euro, für Pfersdorf 175 und für Weitersroda 150 Euro. 20 Euro Sitzungsgeld gibt es für Mitglieder der Ortsteilräte. Auch diejenigen, die sich ehrenamtlich für Wahlausschüsse zur Verfügung stellen - und Wahlen gibt es heuer gleich mehrere - erhalten eine Aufwandsentschädigung - 20 Euro pro Sitzung, für den Wahltag selbst 20 Euro, bei Mehrfachwahlen jedoch nicht mehr als 60 Euro.