Hildburghausen Haussperling ist die Nummer eins

25 Vogelfreunde haben in Hildburghausen eine Stunde lang gezählt: 749 Vögel konnten sie entdecken. Diese Arten stachen besonders hervor.

Den Haussperling haben die Beobachter am häufigsten gesichtet. Foto: dpa/Fotonatur

In diesem Jahr haben 25 Vogelfreunde aus dem Landkreis Hildburghausen eine Stunde lang in Hecken, Baumkronen und auf Rasenflächen geblickt, um zu zählen, was flattert.

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Wie der Naturschutzbund (Nabu) mitteilt, konnten die Teilnehmer der bundesweiten Aktion „Stunde der Gartenvögel“ insgesamt 749 Vögel entdecken. Ihre Beobachtungen geben interessante Einblicke in die heimische Vogelwelt.

Am häufigsten wurde der Haussperling gesichtet. Mit 89 gezählten Tieren führt der braun gefiederte Besucher die Rangliste an. Platz zwei belegt der Star, der 70 Mal erspäht wurde, gefolgt von der Kohlmeise mit 48 Sichtungen.

Auffällig sind die teils deutlichen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr. Während deutlich weniger Amseln, Blaumeisen, Stare, Haussperlinge und Kohlmeisen beobachtet wurden, konnten einige Arten kräftig zulegen. Besonders stark stiegen die Beobachtungen von Mauerseglern, Rauchschwalben und Mehlschwalben. Den größten Zuwachs gab es beim Bluthänfling, dessen Zahl sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verfünffachte. Elf Mal wurde er in den heimischen Gärten erspäht. Seite 13