Römhild/Gleichamberg - Der Klimawandel ist nicht mehr wegzudiskutieren: Starkniederschläge und Unwetter haben zugenommen. Auf diese Weise wird auch immer wieder Boden von den Feldern geschwemmt. Ein wissenschaftlich begleitetes Kooperationsprojekt des Landes, an dem sieben Südthüringer Agrarbetriebe seit 2016 teilnahmen, befasste sich genau mit dieser Thematik. Konkrete Ergebnisse sowie Empfehlungen für die Landwirte liegen auf dem Tisch. "Jetzt haben wir es schwarz auf weiß, welche Menge an Boden bei welchem Niederschlag abgetragen wird und welche Gegenmaßnahmen am besten greifen", sagt Fabian Krauß, der Pflanzenbauchef der Römhilder Agrargenossenschaft Landwirtschaftliche Erzeugung und Vermarktung (LEV) "Zu den Gleichbergen". Der Betrieb hatte sich der Südthüringer Gewässerkooperation angeschlossen, die zum Ziel hatte, den Verlust an wertvollem Boden einzudämmen. Vor allem aber ging es auch darum, ungewollte Einträge in Flüsse und Bäche, die das Erdreich mit sich führt, zu minimieren. Analoge Projekte liefen in Ost- und Nordthüringen. Thüringenweit standen dabei - je nach Landstrich - vor allem Phosphor und Stickstoff im Fokus, die so ins Wasser gelangen können.