Hildburghausen - Auch gegen das starke Team aus Waltershausen wollte die Eintracht den Nimbus der Heimstärke wahren. Aber es kam diesmal ganz anders, als sich der treue Anhang auf dem Kunstrasenplatz erhofft hatte. Gleich nach dem ersten Angriff der Gäste über die Mitte lag der Ball zum Entsetzen von Trainer Mario Lochmann im eigenen Netz. Einen harmlosen, langen Ball gab Eintracht-Torhüter Julius Geyling noch einmal aus den Händen. Torjäger Lucas Andreas Braun bedankte sich für das überraschende Geschenk mit dem Führungstor für den FSV Waltershausen. Bitter für den jungen Geyling, hat er doch in der Vergangenheit und auch in diesem Spiel gezeigt, dass er zum Kreise der stärkeren Torhüter in dieser Klasse zählt. Zu diesem Zeitpunkt waren gerade einmal 15 Sekunden gespielt. Von diesem frühen Rückstand zeigten sich die Schwarz-Gelben sichtlich geschockt. Verzweifelt versuchten die Kreisstädter um Kapitän Johannes Schelhorn die Linie in ihrem Spiel zu finden. Doch das gelang in den gesamten 90 Minuten zu keinem Zeitpunkt. Selbst nach dem Anschlusstreffer von Konstantin Brücker (65.) nach Freistoß von Tobias Holl, der nach langwierigen Rückenproblemen zum zweiten Mal in dieser Saison im Trikot der Eintracht auflief, vermisste man das sonst so souveräne Auftreten im heimischen Wohnzimmer. Sechs Minuten vor der Pause war es erneut Braun, der auf 0:2 erhöhte.
Hildburghausen Ein Treffer mitten ins Mark
Erwin Stöhr 23.10.2017 - 11:54 Uhr