Heldburg - Über die Herkunft des Namens "Kalkofen" wurde bisher nicht näher nachgedacht. Die Schäferei Volker Kießlich erwarb vor einigen Jahren ein Grundstück in diesem Flurteil und begann damit, den Wildwuchs in Form von dichten Hecken und Bäumen zu entfernen. Dabei wurde in der oberen Ecke des Areals eine Ansammlung von Steinen sichtbar. Es stellte sich heraus, dass es sich sowohl um Sandsteine als auch um gebrannte und ungebrannte Kalksteine handelt. Der vorherige Nutzer, Hubert Stärker, konnte sich erinnern, dass dort noch Mauerwerksfragmente vorhanden waren, die aber verschiedene Heldburger in Einvernehmen mit ihm abtransportierten, um sie als Baumaterial zu nutzen. Es liegt nahe, dass sich an diesem Ort früher ein Kalkbrennofen befunden hat.
Hildburghausen Der Ort, wo früher Kalk gebrannt wurde
Inge Grohmann 07.01.2017 - 09:00 Uhr