Die gute Nachricht: Zwischen Bürden und Brünn darf schon seit Tagen wieder gefahren werden. Die schlechte: Nur die schlimmsten Stellen der Kreisstraße konnten geflickt werden. Das aber immerhin anständig. Nachdem vor Wochen die erste heiße Sommersonne den Bitumen auf Rund 200 Meter Länge schmelzen ließ wie den Käse auf der Karlsbader Schnitte, musste der Landkreis die Straße erst einmal sperren. 1922 war hier eine „Oberflächenbehandlung durchgeführt worden – mit Bitumen und Split. Ein durchaus gängiges Verfahren, zudem billig, aber eben auch nicht haltbar. Das musste die Landkreisverwaltung nun schmerzlich erfahren. Schon 2025 konnte man durchaus auf der Straße festkleben, nun wieder. Es half nichts: Die schadhaften Stellen wurden abgefräst und mit einer vier Zentimeter dicken Deckschichtschicht versehen. Das sollte nun erst einmal halten. Die Kosten: Rund 65 000 Euro.
Hildburghausen Der Landkreis flickt die schlimmsten Löcher
Peter Lauterbach 08.07.2026 - 12:00 Uhr