Im Landkreis gibt es bislang nur einen – im Mehrgenerationenpark in Hinternah. Etwas weiter weg sind in Coburg, Zella-Mehlis und Oberhof Bikeparks zu finden. Braucht die Stadt Hildburghausen eine solche Freizeiteinrichtung? Wenn es nach fahrradbegeisterten Einwohnern geht, dann unbedingt. 128 hätten eine entsprechende Petition unterzeichnet, berichtete Bürgermeister Patrick Hammerschmidt (Pro HBN) in den Sitzungen des Bauausschusses und des Hauptausschusses am Dienstag und Mittwoch dieser Woche. Die Verwaltung und diese Ausschüsse beschäftigten sich nicht erst aktuell mit diesem Thema, deshalb käme für ihn die Beschlussvorlage der Fraktion Heimat Stadt Leben etwas überraschend. Seine Fraktion trage damit dem Willen der Bürger, die gerne radfahren, Rechnung, sagte der Fraktionsvorsitzende Holger Obst: „Das ganze Thema ist zu beleuchten: Was ist umsetzbar? Ist der Bedarf da? Wo soll dieser Park gebaut werden? Wie soll er finanziert werden? Wer soll ihn betreiben? Die Verwaltung benötigt diesen klaren Arbeitsauftrag.“ Es gehe um eine „grundlegende und geordnete Untersuchung der möglichen Entwicklung eines Bikeparks“, heißt es in der Vorlage: „Ziel ist es, ein nachhaltiges, attraktives und bedarfsgerechtes Freizeitangebot zu schaffen, das die regionale Infrastruktur stärkt und die Freizeit- sowie Tourismusangebote der Stadt erweitert.“