Hildburghausen - Stadtratssitzung, Sondersitzung des Stadtrates, zwei Ausschusssitzungen und am Donnerstagabend dann die nächste Sitzung des Stadtrates - viele Stunden haben Mitglieder dieses Gremiums in den vergangenen Wochen diskutiert, ehe sie im Stadttheater gegen die Beschlussvorlage zur Sanierung des Schwimmbades Hildburghausen stimmten. Sieben Ja-Stimmen,
13 Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen lautete das deutliche Votum gegen den Antrag des Bürgermeisters Tilo Kummer (Die Linke), dessen Vorhaben CDU, Wählergruppe Feuerwehr, AfD und SPD durchkreuzten - Freies Wort berichtete. Laut dem Antrag sollte das 50-Meter-Sportbecken des Freibades in einem ersten Bauabschnitt saniert werden. Dafür standen 80 Prozent Sportstättenförderung des Freistaates Thüringen in Aussicht. Bei Höchstförderung wären das 1,36 Millionen Euro gewesen, der Eigenanteil der Kommune hätte 335 000 Euro betragen. Für einen zweiten Bauabschnitt, den voraussichtlich komplett die Kommune hätte finanzieren müssen, sollte eine Arbeitsgruppe zur Sanierung und Gestaltung des Nichtschwimmerbereiches gebildet werden. Der Förderantrag sollte bis spätestens 15. September eingereicht werden. Doch das ist Geschichte.