Wie vielerorts sammelte in Herpf die Feuerwehr am Samstag die abgeschmückten Weihnachtsbäume im Ort ein. Immergrüne Zweige stehen zwar symbolisch für ewiges Leben, doch die prächtige Stubenzier hat irgendwann ausgedient und es stellt sich die Frage, wohin damit? Der Grünschnittplatz ist über den Winter geschlossen und für ihren traditionellen Fackelumzug mit Lagerfeuer Ende April können die Feuerwehrkameraden die Nadelbäume nicht mehr nutzen. So holten sie sich eine Ausnahmegenehmigung und luden zum gemeinsamen Verbrennen der Bäume ein. Trotz des nassen Wetters war großes Treiben am Gerätehaus, ein Kommen und Gehen über den Nachmittag bis in die Abendstunden. Wer wollte, durfte sich beim Weihnachtsbaum-Weitwurf messen, an einem der beiden Feuer wärmen und sich bei Gesprächen Glühwein mit Bratwurst oder Wiener schmecken lassen. Alles kostenlos, doch eine kleine Spende für die Jungs und Mädels der Jugendfeuerwehr war gern gesehen. Für diese kamen über 150 Euro zusammen, die man für Schulungsmaterialien nutzen will sowie für sportliche Wettkämpfe, etwa am 17. Januar zum Basketballturnier in Schwallungen.
Herpf und Kaltensundheim Letzter guter Dienst der Weihnachtsbäume
Redaktion 11.01.2026 - 15:32 Uhr