Es gibt ihn noch. Und zwar überall in den Eichenwäldern des Forstamts Heldburg, bestätigt Amtsleiter Lars Wollschläger. „Er ist aber kein großes Thema momentan. Der Wirbel, der vor wenigen Jahren um ihn gemacht worden war, ist längst abgeebbt.“ Im Sommer des Jahres 2016 waren Förster und Forstamtsleiter viel beunruhigter als heute. Damals habe es die ersten sichtbaren Vorkommen im Süden Thüringens gegeben. In einem Staatswaldareal des Reviers Ummerstadt. Und das, so erinnert sich Lars Wollschläger, sei ein richtiges Medienereignis gewesen. Nach dem Bekanntwerden hatte der Forstmann einige besorgte Anrufe von Bürgern, die nachfragten, ob sie überhaupt noch in den Wald gehen dürfen. Die Aufregung legte sich schnell.
Heldburg Eine Raupe brennt sich ins Gedächtnis
Katja Wollschläger 08.08.2023 - 14:41 Uhr