Pfannen-„Hagel“ zum Empfang Heimatstadt begrüßt Olympiasiegerin

Mit einem Empfang ist Olympiasiegerin Victoria Carl am Dienstag in ihrer Heimatstadt Zella-Mehlis begrüßt worden. Ein Abend voller Glückwünsche, Überraschungen, Rückblicke und Pfannen.

Zella-Mehlis - So emotional sind selten spannende Augenblicke bis zu olympischem Gold kommentiert worden. Jens-Jörg Rieck hat beim Teamsprint der Frauen in Peking das herausragende Rennen des Paares Hennig/Carl nah am Nervenzusammenbruch begleitet und zum unglaublichen Ausgang hin den Spruch geprägt: „Ja hast du denn die Pfanne heiß?“ Diese Momente zu Victoria Carls starken Zieleinlauf sind auf der Leinwand vor dem Rathaus zum Empfang erneut lebendig geworden. An einen Mangel an Pfannen dürfte sie nicht leiden. Denn die gab es vom Verein und den Fans.

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Die Stadt Zella-Mehlis und der Heimatverein, der SC „Motor“ Zella-Mehlis, haben auf den Rathausplatz geladen. Zella-Mehliser, Sportfreunde, Fans, Landrätin Peggy Greiser, der Vizepräsident des Thüringer Skiverbandes, Heiko Krause, sind gern gekommen. Auch Sarah Blechschmidt und Shona Logemann. Beide Meiningerinnen verfolgen seit vier Jahren alle Wettkämpfe ihres Idols. „Vici hat einfach eine tolle Art“, sind sie begeistert. Diese lobte auch Vereinspräsident Thomas Weiß. „Eine Weltklasseläuferin bist du längst und immer bodenständig geblieben“, sagte er, während er Victoria Carls Werdegang Revue passieren ließ. Eingebettet hat er ihn in die erfolgreiche Vereinsgeschichte, zu der auch die Namen der Sportler Helmut Recknagel, Veronika Hesse und Kati Wilhelm gehören. Statt Blumen überreichte er die erste Pfanne. Mit einem Ski-Spalier drückte der Langlauf-Nachwuchs seine Anerkennung aus.

Erstmals ist am Rathaus der rote Teppich ausgerollt worden. „Dafür muss man echt etwas leisten“, betonte Bürgermeister Richard Rossel, der die erfolgreiche Sportlerin mit Feuerwerk-Fontänen empfing und mit einem noblen E-Gefährt abholen ließ. Ob es dieser Empfang mit Peking aufnehmen könnte, fragte er. „Das Publikum ist schöner, alle verstehen mich. Und es ist zu Hause, das ist das Allergrößte“, reagierte die Geehrte , die mit Dank für ihren Werdegang und den Abend nicht sparte.