Wo anderenorts an Heiligabend eher ruhig und beschaulich in der Familien gefeiert wird, herrscht in Schweina schon am Vormittag geschäftiges Treiben: 16 von Vereinen und Bindegemeinschaften in den vergangenen Wochen in ungezählten Stunden Arbeit geschaffene Fackeln – aus dicken Baumständen und mit Reisig umwickelt – mussten zum Antoniusberg hinauf transportiert werden. Wer den Transport der „Riesen“ miterleben wollte, konnte das im Dorfkern tun. Brachten in früherer Zeit noch Pferdefuhrwerke die Fackeln auf den Berg, so dienen heute Traktoren als Vorspänner.