Es hat sich längst eingebürgert, dass der Meininger Bürgermeister immer die Dezember-Stadtratssitzung dafür nutzt, den Haushalt fürs nächste Jahr einzubringen. Im Januar wird der dann beraten und im Februar beschlossen. Denn je eher der Plan verabschiedet und genehmigt ist, desto früher darf in Meiningen investiert, angeschafft, gebaut werden. So soll es auch diesmal laufen. Fabian Giesder beschrieb den Stadträten am Dienstag die Grundzüge des Planungswerks, in dem sich die Empfehlungen der Stadtverwaltung genauso widerspiegeln, wie erfüllbare Wünsche der Stadtratsfraktionen und der Ortsteile. Mit einem Volumen von fast 70 Millionen Euro – noch mal 14,4 Prozent mehr als 2022 – ist der Haushalt 2023 ein echtes Schwergewicht. „Das hatten wir so noch nicht“, kommentierte der Bürgermeister. „Wir wollen damit der Krise ein Stück entgegenwirken und uns als Stadt gut aufstellen.“ Der Haushalt sei ausgeglichen, 1,23 Millionen Euro könnten zu investiven Zwecken aus dem Verwaltungs- in den Vermögenshaushalt fließen.
Haushaltsplan 2023 Schlagkraft und Schlaglichter
Antje Kanzler 07.12.2022 - 16:43 Uhr