Ebern/Würzburg - Es ist in jedem Jahr das gleiche Spiel: Ob "Freinacht", "Walpurgisnacht" oder "Tanz in den Mai" und "Maibaumaufstellen" - am Abend des 30. April und in der Nacht auf den 1. Mai ist die Polizei immer ganz besonders gefordert. Die Einsatzzentrale der Polizei Unterfrankens war in diesem Jahr zwar nicht mit erheblich größeren Sicherheitsstörungen konfrontiert als an üblichen Wochenenden, "dies dürfte sowohl der erhöhten Präsenz der Streifen vor Ort zu verdanken sein, wie auch dem teilweise sehr regnerischen Wetter", vermutet Walter Schömig, Kriminalhauptkommissar am Polizeipräsidium in Unterfranken. Trotz der eindringlichen Hinweise der Polizei auf die Gefährlichkeit gewisser "Scherze" und deren Strafbarkeit seien aber wieder einige Maibäume umgesägt worden.