Ebern/Rentweinsdorf - Es klingt schaurig, was da aus Amerika herüberschwappt: Gemeint ist die amerikanische Faulbrut, eine bakterielle Erkrankung des Bienenvolkes. Befallen von ihr wird ausschließlich die Bienenbrut. Die Bakterien vermehren sich in der Larve, töten diese dabei ab und gehen dann in die umweltbeständige Dauerform, die als Spore bezeichnet wird, über. Im Erkrankungsverlauf löst sich die gesamte Körperstruktur der Larven auf, es bleibt nur eine zähe, braune, schleimige Substanz übrig, die später zu einem dunklen Schorf eintrocknen kann. Der Name "amerikanisch" bezieht sich aber übrigens gar nicht auf ein Ursprungsgebiet, sondern auf den Ort der Entdeckung; die Krankheit tritt weltweit auf.