"Das Leben macht keinen Spaß, wenn man nicht hin und wieder alles riskiert." Nach diesem Satz lebt die junge Hackerin "Harry" Henrietta, sogar in ihrem Job als Sicherheitsexpertin für Computernetzwerke - bis sie von einem Unbekannten auf die Gleise der einfahrenden Dubliner S-Bahn gestoßen wird. In letzter Sekunde kann sie sich retten, doch die Nachricht, die der Killer ihr im Gedränge zugeflüstert hat, setzt einen tödlichen Wettlauf in Gang. . . Ava McCarthys erster Thriller ist ein hochspannender Exkurs in die Welt der Investmentbanker und Pokerspieler. Außerdem erfährt der Leser eine ganze Menge über Vorgehensweisen und Möglichkeiten, wie leicht Computernetzwerke ausgehebelt werden können - nichts ist sicher, was noch so sicher scheint. Mit Henrietta hat die Autorin eine Heldin erschaffen, die Nerven wie Drahtseile hat und ein Pokerface, das sie selbst aus den gefährlichsten Situationen rettet. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und voller Wendungen. Bis zum Schluss hat die Autorin noch ein Ass im Ärmel. Fazit: Poker und Datenklau - eine Kombination, die heiße Lesenächte garantiert.
Hassberge Nerven wie Drahtseile: "Passwort Henrietta"
Von Moni Göhr 14.10.2009 - 00:00 Uhr