Rentweinsdorf - Gute Nachrichten gibt es in Sachen DSL. "Für den Markt Rentweinsdorf zeichnet sich eine Lösung ab", informierte VG-Mitarbeiter Dirk Suhl den Gemeinderat in der Sitzung am Freitagnachmittag im Rathaus. Als einzige Firma hatte mvox ein den Vorgaben entsprechendes Angebot abgegeben. Hier soll der Hauptverteiler im Vorwahlbereich 09531 weiter ausgebaut werden und an strategischen Orten zusätzliche Schaltverteiler - jeweils einer vor Rentweinsdorf und Lind - verbaut werden, ab denen die Signale wieder auf bis zu 16 MBit/s erhöht werden. Dadurch sollen die hinter den Schaltverteilern liegenden Ortsteile, die am selben Zuleitungsstrang liegen, eine höhere Bandbreite erhalten. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 55 490 Euro, die mit 70 Prozent von der Regierung von Unterfranken gefördert werden, so dass der Anteil der Gemeinde Rentweinsdorf 16 647 Euro beträgt. Außen vor bei der Breitbanderschließung bleibt Salmsdorf, weil der Ort einen anderen Vorwahlbereich (09536) hat und nicht am Kabelnetz angeschlossen ist. "Es wäre schön, wenn für Salmsdorf auch eine Lösung gefunden wird", appellierte Ludwig Bock an seine Kollegen. "Wenn Glasfaserkabel verlegt werden müssen, wird das richtig teuer", prognostizierte Dirk Suhl. Er hatte aber die Hoffnung, dass gemeinsam mit der Gemeinde Kirchlauter eine Lösung gefunden wird. "Wenn sich Kirchlauter für eine Netzlösung entscheidet, könnte man Salmsdorf anschließen. Bei Funk schauen die Salmsdorfer in die Röhre." Der Gemeinderat beschloss, den anteiligen Ausbau des Ortsnetzes Ebern - einer entsprechenden Förderung der Regierung vorausgesetzt - weiter zu verfolgen. Die Verwaltung wird beauftragt, die notwendigen Zuschussanträge einzureichen und die finanziellen Mittel im Haushalt 2010 bereit zu stellen. moni
Hassberge Mit DSL bald schneller ins Internet
Redaktion 16.11.2009 - 00:00 Uhr