Maroldsweisach - Dass das Interesse so stark sein würde, hätte in Maroldsweisach wohl niemand gedacht: Für ein künftiges Gewerbegebiet direkt an der Bundesstraße stehen die Interessenten offenbar bereits Schlange. Nachdem die Marktgemeinde im Zuge des Radwegebaus und der Querungshilfe an der Bundesstraße B 279 diverse Grundstücksverhandlungen geführt hatte, hatte sich im Bereich des nördlichen Ortsausgangs Richtung Ermershausen die Möglichkeit zum Grunderwerb aufgetan, die man sich nicht hatte nehmen lassen. Rund 7700 Quadratmeter Fläche bieten sich hier an, für die der Markt in Vorleistung gegangen ist, wie Andre Grüner von der Gemeindeverwaltung formuliert: "Hier sind bereits Versorgungsleitungen verlegt worden, die eine künftige Nutzung möglich machen", so Grüner - Wasser, Kanal, aber eben auch beispielsweise Telekommunikation. Beste Voraussetzungen also, an dieser Stelle die Zukunftsfähigkeit der Gemeinde weiter voranzutreiben. "Wir haben mit den Genehmigungsbehörden gesprochen, was genehmigungsfähig ist", erklärt Andre Grüner im Gespräch mit der Neuen Presse. Sprich: Was sich auch ohne großes Risiko planen lässt. Denn ganz konkret lässt sich noch nicht sagen, welche Art von Gewerbe sich hier einst ansiedeln lassen wird. "In der Mathematik würde man sagen, es gibt einen Haufen an Variablen", schmunzelt Andre Grüner.
Hassberge Idee nimmt langsam Formen an
Von Tanja Kaufmann 11.03.2016 - 00:00 Uhr