Ebern - Von einer Gnadenfrist ist die Rede, ein "Sterben auf Raten" wird dem Eberner Krankenhaus prophezeit, "das ist als nächstes dran", heißt es. Mit der Entscheidung des Verwaltungsrates der Haßberg-Kliniken am Montag, die stationäre Versorgung aus Hofheim abzuziehen und in Haßfurt - sollte kein Wunder geschehen - die Geburtenstation zu streichen, gingen die Spekulationen auch um den Eberner Standort los. Die offizielle Losung, die Landrat Wilhelm Schneider (CSU) als Verwaltungsratsvorsitzender ausgab, lautet: Für das Haus Ebern wird bis zum 30. April 2018 ein Zukunftskonzept entwickelt, die Abteilungen Chirurgie und Innere Medizin sollen fortgeführt werden.