Ibind - Es war ein schmerzhafter Nackenschlag für Gänse- und Entenhalter, als das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Dezember letzten Jahres eine Eilverodnung für Enten- und Gänsehalter in die Runde brachte. Danach waren besagte Halter verpflichtet, ihre Tierbestände vor dem Transport auf das Vorliegen von Geflügelpest zu untersuchen. Dies galt auch für Tiere, die an Geflügelausstellungen, Geflügelbörsen, Geflügelmärkten oder Veranstaltungen ähnlicher Art teilnehmen sollten. "Das ist aufwendig und teuer", kommentiert Uwe Rädlein aus Ibind diese Regelung. Seit 1935 findet im Wirtshaus seiner Familie jeden Sonntag von Dreikönig bis Palmsonntag der Ibinder Tauben- und Kleintiermarkt statt.