Ebern/Kreis Haßberge - Nach den Fitnessstudios und gemeinsam mit den Kinos gibt es nun auch bei den Volkshochschulen einen Neustart. Präsenzveranstaltungen waren seit Mitte März nicht mehr möglich, und anders als in anderen Bundesländern gab es in Bayern bisher auch weder die Erlaubnis, den Betrieb unter besonderen Maßnahmen wieder aufzunehmen, noch stand lange Zeit eine Perspektive für die knapp 200 bayerischen Volkshochschul-Einrichtungen fest. Aufatmen herrschte daher nach dem Kabinettbeschluss vom 26. Mai: Die Volkshochschulen dürfen unter Einhaltung eines Hygienekonzepts ihren Betrieb wiederaufnehmen. Wie viele andere Volkshochschulen startet die Vhs Haßberge mit den Präsenzkursen nach den Pfingstferien ab dem 15. Juni. Denn wie überall brauchte es erst einmal ein Konzept, viele Besprechungen und künftig einige Regelungen. "Für den direkten Kursbetrieb bedeutet dies, dass die Teilnehmer zu den Kursen und Veranstaltungen mit Mund-Nase-Schutz erscheinen müssen", erklärt Christian Ruser, der bei der Haßberge-Vhs die Leitung der Programmbereiche und die Koordination der Außenstellen inne hat. "An ihrem Platz dürfen sie diesen entfernen, da dort der gesetzliche Mindestabstand gewahrt sein wird."