Nicht verletzen, keine Punkte liegenlassen und möglichst ein gutes Spiel zeigen: Mit diesem Dreiklang an Vorhaben gingen die Handballerinnen des Thüringer HC in die Bundesliga-Partie gegen Bayer Leverkusen. Am Ende gelang ein 34:25 (21:13)-Erfolg, der den erhofften Rückenwind für das kommende Wochenende geben sollte. Dann ist der THC in Graz beim Endrundenturnier der European League im Einsatz und steht vor der Aufgabe, Top-Favorit Ikast HB aus Dänemark im Halbfinale aus dem Weg zu räumen. „Da müssen schon alle Räder ineinandergreifen, um zu gewinnen“, sagte Trainer Herbert Müller und verglich den Kontrahenten mit dem deutschen Top-Team aus Bietigheim: „Aber wir wollen natürlich das Finale erreichen, auch wenn wir nur der Außenseiter sind. Wir werden jetzt gezielt auf dieses Highlight in Graz hinarbeiten. Ich freue mich riesig darauf und hoffe, dass wir dort vielleicht den blanken Handball-Wahnsinn möglich machen können.“