Handball, Thüringenliga Maximum – auf und neben dem Parkett

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Netzt elf Mal ein: Sonnebergs Dino Mustafic (oben). Foto: /Carl-Heinz Zitzmann

Dank eines fulminanten 43:28-Heimsieges gegen den HSV Weimar bleiben die Männer des Sonneberger Handballvereins (SHV) auch in ihrem fünften Saisonspiel ungeschlagen und holen den fünften Sieg.

Nicht nur in Anbetracht des Ergebnisses am Samstagabend – zur Halbzeit stand es bereits 22:10 – kann man durchaus von einem Klassenunterschied im Duell Sonneberg – Weimar sprechen. Doch die Gäste präsentierten sich als sportlich faire Mannschaft, und so erlebten die zahlreichen Zuschauer einen illustren Handballabend.

Mustafic wieder bester Werfer

SHV-Vorstand Alexander Ebert zeigte sich freudig überrascht ob der vielen Zuschauer. Einerseits kamen aus der Goethestadt etliche Fans mitgereist. Und andererseits fanden auch viele Einheimische den Weg in die SBBS-Halle. Am Ende sprach er von knapp 400 Zuschauern und einer sehr stimmungsvollen Kulisse. Und auch aufgrund der vielen handballerischen Leckerbissen kam Hallensprecher Thomas Wöhner immer wieder ins Schwärmen. Kurz um: Ein durchweg gelungener Handballabend, der Lust auf mehr macht und damit die perfekte Einstimmung auf diese Woche war. Dann nämlich empfangen die Südthüringer den VfB Mühlhausen zum nächsten Heimspiel.

Die Geschichte vom zurückliegenden Heimspiel gegen Weimar ist an sich recht schnell erzählt: Die Hausherren begannen sehr konzentriert und ließen den Gästen keine Chance. Nach zehn gespielten Minuten stand es 10:3 und sieben Minuten später gar 15:3. Allein sieben Treffer davon erzielte Dino Mustafic, der in der Endabrechnung mit elf Treffern auch bester Torschütze des Abends war. Da er allerdings auch drei Strafwurftore auf dem Konto hatte, war Anatoli Bulov der beste Feldtorschütze. Er netzte insgesamt zehn Bälle ein.

In der Vorschau zum Spiel fiel unter anderem noch ein weiterer Name: Eduard Zakharov. Und auch er schraubte sein Torekonto um sieben Treffer nach oben. Bis zum Pausenpfiff war das Spiel dann auch im Prinzip entschieden. Sonneberg führte 22:10 und nutzte die zweite Hälfte, um einige Spielvarianten zu testen und auch alle Spieler einzusetzen. Dem Spielfluss tat dies kaum einen Abbruch, und so konnte über die Stationen 29:15 und 40:22 schlussendlich ein souveräner 43:28-Heimsieg gefeiert werden. Freilich gelang im Überschwang dann nicht mehr alles, aber dennoch waren etliche sehenswerte Szenen zu bejubeln und dies honorierten die zahlreichen Zuschauer am Ende auch mit stehenden Ovationen.

Nächsten Samstag wieder daheim

So kann es weitergehen, und deshalb wünscht sich nicht nur der Chef der Sonneberger Handballer, Alexander Ebert, in der kommenden Woche eine volle Halle. Natürlich freut sich auch das Team über die lautstarke Unterstützung von den Rängen, wenn bereits am kommenden Samstagabend ab 19 Uhr das nächste Heimspiel ansteht.

Sonneberg: Kriuchkov, Melniychuk; Ustymenko (2), Harmandaroglu, Ladyko (2), Maslak (2), Sychow (3), Mustafic (11/3), Zakharov (7), Bulov (10), Levitskiy (3), Rehm (3)

Strafwürfe/Sonneberg: 3/4, Weimar: 4/5 – Zeitstrafen/Sonneberg: 5, Weimar: 2

 

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