Handball: ThSV Eisenach ThSV kommt einfach nicht in Schwung

Peter Walz in Ferndorf Foto: Levknecht

Handball-Zweitbundesligist ThSV Eisenach kommt nach der Corona-Zwangspause nicht in Tritt. Den 12:6 Punkten vor der Zwangspause folgten nun 2:8 Zähler. Die vierte Niederlage im fünften Punktspiel kassierten die Wartburgstädter beim TuS Ferndorf, der nach dem 28:23 (14:11)-Erfolg in der Tabelle am auf Platz 14 abrutschenden ThSV Eisenach vorbeizog.

Ferndorf/Eisenach - Handball-Zweitbundesligist ThSV Eisenach kommt nach der Corona-Zwangspause nicht in Tritt. Den 12:6 Punkten vor der Zwangspause folgten nun 2:8 Zähler. Die vierte Niederlage im fünften Punktspiel kassierten die Wartburgstädter beim TuS Ferndorf, der nach dem 28:23 (14:11)-Erfolg in der Tabelle am auf Platz 14 abrutschenden ThSV Eisenach vorbeizog.

„Ich kann meiner Mannschaft keinen großen Vorwurf machen. Sie hat in der Abwehr alles gegeben. Im Angriff haben wir zahlreiche Chancen ausgelassen. Eine Angriffseffektivität von 44 Prozent und eine Torwurfquote von 50 Prozent belegen das. Beim Stand von 21:18 fehlte uns die Cleverness. Frühe Abschlüsse kennzeichneten unser Spiel“, bilanzierte ThSV-Coach Markus Murfuni.

Erst nach acht Minuten gelang dem ThSV durch Alexander Saul der erste Treffer für seine Farben. Die Hausherren hatten da bereits drei Bälle versenkt. Daniel Hideg traf per Aufsetzer mit Schmackes zum 4:4-Ausgleich (12.). Nach einer Parade des gut beginnenden Blaz Voncina im Kasten hatte Peter Walz vom Kreis Eisenachs Führungstreffer auf der Hand, doch sein Ball wurde eine Beute vom Ferndorfer Schlussmann (14.).

Anstatt in Führung zu gehen, sahen sich die Eisenacher wenig später mit drei Toren (4:7/19.) im Hintertreffen. Dank der Einwechslung von Jannis Schneibel erfuhr die ThSV-Offensive mehr gefährlichen Zuschnitt. Der junge Spielmacher übernahm auch wieder Verantwortung beim Torwurf. Dennoch ging es mit einem Drei-Tore-Rückstand in die Pause.

Die erhoffte energische Aufholjagd blieb beim ThSV nach dem Wiederanpfiff aus. Kapitän Alexander Saul traf nur das Holz, Willy Weyhrauch scheiterte von Rechtsaußen. Hoffnung keimte auf, als eine „Fackel“ von Daniel Dicker das Netz zappeln ließ (18:15/44.). Näher rückten die Thüringer allerdings nicht mehr heran. Spätestens nachdem Julian Schneider für Ferndorf aus der eigenen Hälfte zum 25:19 in den verwaisten Eisenacher Kasten (54.) traf, war die Begegnung entschieden.

Für den ThSV stehen in dieser Wo-che zwei weitere Auswärtsspiele an. Am Freitag geht es beim Tabellenführer HSV Hamburg um Punkte, am Sonntag beim Wilhelmshavener HV. In Hamburg sind im Rahmen eines wissenschaftlich begleiteten Modellprojekts mindestens 1000 Zuschauer zugelassen. lev

 

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