Handball-Oberliga Auch Apolda ist zu stark für Suhl

23:28 gegen Werratal, 23:29 gegen Apolda: Die HSG Suhl verliert das zweite Topspiel in Folge. Das liegt auch an einem ehemaligen Fußballer in Diensten des HSV Apolda.

Aus dem Tritt gebracht: Suhls Jane Janchev (am Ball) wird von Apoldas Abwehr ausgehebelt. Foto: Peter Hansen

Nach dem Topspiel gegen die HSG Werratal 05 (23:28) hat die HSG Suhl das nächste Auswärtsspiel gegen einen Titelkandidaten verloren. Die Suhler unterlagen am Sonntag (30. November) mit 23:29 beim HSV Apolda, der wie Suhl im Sommer aus der 4. Liga in die Handball-Oberliga abgestiegen war und nach dem Erfolg seine Tabellenführung verteidigt hat.

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Die Männer aus der Waffenstadt fanden in der ersten Viertelstunde überhaupt nicht in die Partie. Gerade einmal drei Treffer gelangen den Spielern von Coach Niels Greiner in den ersten 15 Minuten. Apolda kam da bereits auf neun. Suhl arbeitete sich anschließend auf 11:13 heran. Zur Pause führte der HSV 15:11. Beide Torhüter erwischten einen starken Tag, vor allem HSV-Schlussmann Ben Aaron von Lipinski, der einst als Fußballer für Carl Zeiss Jena auflief, diese Karriere jedoch 2020 verletzungsbedingt beenden musste.

In der zweiten Hälfte war die Möglichkeit auf eine Wende zum Greifen nahe. Bis auf ein Tor kamen die Südthüringer heran, auf 16:17, das der beste Suhler Werfer des Tages, Valerii Ivanov, erzielte (39.). Doch wie schon in Breitungen ließ Suhl fortan zu viele gute Chancen liegen. Apolda war vorm Tor effektiver und zog davon.

Im letzten Heimspiel des Jahres empfängt Suhl am Nikolaustag ab 19.30 Uhr nun Goldbach/Hochheim (8.), die am Samstag gegen Breitungen 32:36 verloren.