Am Ende wird sogar gezaubert. Vuk Cetnik setzt in der 57. Spielminute in gewohnter Manier von Rechtsaußen zum Wurf an, gibt dann aber doch überraschend für alle zurück in die Mitte, in die Nenad Mirkovic aus dem Hintergrund hineinfliegt, den Ball in der Luft fängt und fast wie ein NBA-Spieler einen Dunking ins Netz donnert. Der da bereits sichere Heimsieg gegen den Regionalliga-Letzten EHV Aue II hat den Suhler Handballern scheinbar Flügel verliehen. Bei Mirkovics 35:27 ist es längst Gewissheit: Der Suhler Heimfluch ist Geschichte. Und das 38:28 (18:15) ist gleichzeitig der höchste Sieg des Aufsteigers in dieser Saison.