Handball-Bundesliga ThSV Eisenach bricht in der Schlussphase ein

Der ThSV Eisenach verliert am Ende deutlich gegen Erlangen. Warum die Wartburgstädter aber bereits am Donnerstag eine schnelle Chance auf Wiedergutmachung haben.

Trainer Sebastian Hinze (ThSV Eisenach) ist mit Leidenschaft und Emotionen an der Seitenlinie dabei. Foto: Jacob Schröter/dpa

Die Handballer des ThSV Eisenach bleiben in dieser Bundesliga-Saison weiter ohne Auswärtssieg. Das Team von Trainer Sebastian Hinze verlor beim HC Erlangen mit 19:28 (11:14). David Móré war mit vier Toren der beste Werfer des ThSV, der nun bei 3:9 Punkten steht.

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Die Eisenacher hatten zunächst große Mühe, ins Spiel zu finden. Sie agierten im Angriff zu statisch und gerieten so bis Mitte der ersten Halbzeit mit 3:7 in Rückstand. Danach brachten die Gäste deutlich mehr Tempo in ihre Aktionen und pirschten sich wieder heran, ehe eine Schwächephase kurz vor der Pause zum Halbzeitrückstand führte.

Aus der Kabine kam Eisenach mit viel Energie und glich zum 16:16 (38. Minute) aus. In der Folge lähmten viele Zweikämpfe und Unterbrechungen den Spielfluss. Bei den Thüringern feierte Mitte der zweiten Halbzeit Rückraumspieler Jannis Schneibel nach fast zwei Jahren Verletzungspause sein Comeback, konnte seinem Team aber auch nicht den nötigen Halt geben.

Erlangen spielte am Ende weitaus effizienter und gewann nach einem abschließenden 8:0-Lauf gegen konsternierte Eisenacher am Ende sogar deutlich. Überragender Akteur war HC-Torhüter Rubens Pierre, der insbesondere in der Schlussphase zum entscheidenden Rückhalt wurde.

Bereits am Donnerstag (19 Uhr) wartet auf Eisenach mit dem Heimspiel gegen den TBV Stuttgart eine weitere Chance auf Punktezuwachs. Die Schwaben von Ex-ThSV-Trainer Misha Kaufmann stehen in der Tabelle bei 5:5 Zählern.