Ein neuer Trainer, sieben neue Spieler, ein vergleichsweise niedriger Etat und wenig Bundesligaerfahrung im Team: Die Aufgabe, die vor den Handballern des ThSV Eisenach steht, ist von beachtlicher Größe. „Deshalb würde ich für uns den Klassenerhalt mit dem Gewinn der Meisterschaft gleichsetzen“, sagt Manager René Witte. „Wir sind realistisch genug, um zu wissen, dass wir um den Klassenerhalt kämpfen und um nichts anderes.“ Dies sei aus seiner Sicht völlig normal für einen kleinen Verein, der in sein drittes aufeinanderfolgendes Bundesligajahr startet – genauso wie es normal sei, dass die Fans von Höherem träumen, nachdem die Wartburgstädter die zurückliegenden Spielzeiten auf den Plätzen 13 und 11 beendet haben. „Aber ich bin zuversichtlich, dass viele Leute realistisch einschätzen, was für einen Umbruch wir erlebt haben“, betont der Ur-Eisenacher. Und er verspricht: „Dass Mannschaft und Trainer in Ruhe arbeiten können, dafür werden wir alles tun.“
Handball-Bundesliga Stunde Null an der Wartburg
Ulrich Klemm 28.08.2025 - 15:09 Uhr