„Wie ich mich fühle? Ich fühle mich scheiße.“ Frank Carstens, Trainer-Urgestein des deutschen Handballs und Hoffnungsträger für den Klassenerhalt des SC DHfK Leipzig, war am späten Donnerstagabend am Boden zerstört. Nachdem seine Mannschaft das drittletzte Saisonspiel gegen die MT Melsungen mit 27:33 verloren hatte, stand fest, dass der Klassenerhalt nur noch theoretisch zu schaffen ist. Schon am Samstag könnte es die seit elf Jahren erstklassigen Messestädter erwischen, falls Mitkonkurrent HSG Wetzlar einen Sieg gegen den HC Erlangen einfährt.