Handball-Bundesliga Corona-Alarm beim Thüringer HC

Rat- und fassungslos: THC-Trainer Herbert Müller. Foto:  

Die Handballerinnen des Thüringer HC sind von einer heftigen Corona-Welle erfasst worden.

Erfurt - Längere Zwangspause für die Handballerinnen des Thüringer HC: Bei insgesamt 15 Spielerinnen und Offiziellen hat ein PCR-Test ein positives Ergebnis gebracht, fast das komplette Team ist also betroffen. „Das ist eine Katastrophe, zumal es auch die traf, die es gerade erst hatten oder geboostert sind“, sagte Trainer Herbert Müller im MDR. Praktisch alle Spielerinnen seien geboostert, nur nicht die, die gerade positiv waren. Auch bei Müller selbst war der Virus Ende November entdeckt worden, daraufhin hatte der Nationaltrainer von Österreich die Weltmeisterschaft verpasst.

Nach dem Spiel in Neckarsulm (29. Dezember), wo es einen Fall gegeben hatte, hatte sich zunächst nur eine THC-Spielerin infiziert. Daraufhin wurde das für den vergangenen Sonntag (2. Januar) angesetzte Spiel gegen Oldenburg abgesagt. Es folgten weitere Tests – mit einem niederschmetternden Ergebnis. Die Bundesliga-Spiele des THC gegen Sachsen Zwickau (8. Januar) und gegen Buxtehude (15. Januar) fallen mit Sicherheit aus.

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