Gymnasium für Neue „Da will ich unbedingt hin!“

Wolfgang Swietek

Einen Vormittag lang öffnete das Gymnasium Georgianum seine Türen. Potenzielle neue Schülern erhielten so einen Einblick in die Hildburghäuser Bildungseinrichtung.

Seit Jahren eine bewährte Tradition – der Tag der offenen Tür im Gymnasium Georgianum Hildburghausen. Wer für sein Kind eine Schule sucht, ab diesem Herbst oder auch später, der kann sich einen anschaulichen Eindruck von dieser Schule verschaffen. Er kann mit Lehrern sprechen und sich beraten lassen, über die notwendigen Formalitäten, aber auch über die Chancen, die diese Schule für die Kinder bietet.

Derzeit sind es 596 Mädchen und Jungen, die das Hildburghäuser Gymnasium besuchen. Auch das gibt es jedesmal an diesem Tag – dass ehemalige Schüler hierher kommen, um zu sehen, welchen Weg die Schule in den Jahren nach ihrer eigenen Schulzeit genommen hat. Auch ehemalige Lehrer waren gekommen, in alter Verbundenheit zu ihrer früheren Arbeitsstelle. So schlecht können die Erinnerungen also gar nicht sein.

Viel gab es zu bestaunen in den Fachkabinetten, in denen der Besucherstrom kaum abriss. Die Schüler der oberen Klassen, die als Gesprächspartner bereit standen, hatten jedenfalls kaum eine längere Atempause. Doch voller Stolz präsentierten sie „ihre Schule“, zeigten bereitwillig, welche Möglichkeiten hier geboten werden. Nicht nur zuschauen war angesagt – jeder der das wollte, konnte selbst aktiv werden, konnte in den Fachkabinetten für Biologie, Physik oder Mathematik kleine Experimente ausführen. Schulleiter Wagner sah erfreut, wie seine Schüler diese ihre Aufgabe erfüllten – ob als sachkundige Gesprächspartner für die Besucher, oder vor allem bei den Sonderführungen für die künftigen Schüler in spe, die „die Neuen“ in Anspruch nehmen konnten, und das sogar ohne Begleitung ihrer Eltern. Dennoch sah der Schulleiter das Engagement seiner Schüler auch mit einem „weinenden Auge“. Den Grund dafür nannte er im Gespräch mit „Freies Wort“: „Wir verlieren nächste Woche eine ganze Reihe von Schülern von Format. Für die Schule zwar bedauerlich, doch für deren weiteren Weg wünschen wir ihnen natürlich alles Gute.“

Aus einer anderen Perspektive sahen diesen Tag natürlich die Besucher. So war Christin Reich mit ihrer Tochter Marlene gekommen, die derzeit die dritte Klasse in der Grundschule Astrid Lindgren besucht – und es gar nicht erwarten kann, bis sie endlich das Gymnasium besuchen kann. Noch deutlicher fiel das Urteil der kleinen Caitlin-Marie aus, die mit ihrer Mutter Sabrina Büchner zum Tag der offenen Tür ins Gymnasium Georgianum gekommen war.

Nach ihrem Eindruck von dieser Schule befragt, antwortete sie mit einem großen Vorsatz: „Ich muss mich in Zukunft in meiner Schule noch mehr anstrengen, weil ich später unbedingt auf diese Schule gehen will!“

 

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