Grundschule Offene Türen in Frankenheim

Stefanie Löppen

Frühling auf der Bühne, Leben in den Klassenräumen – Tag der offenen Tür in Frankenheim. Womit überzeugte die Schule bei ihrer Präsentation?

Sonnenschein, klare Luft und viele neugierige Besucher: Am 27. März öffnete die Staatliche Grundschule Frankenheim von 14 bis 17 Uhr ihre Türen. Es war kühl, aber freundlich – und auch wenn zwei Tage später wieder Schnee in Frankenheim fiel, passte an diesem Nachmittag alles zum Thema Frühling.

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Nicht nur die Schule, auch die Schüler zeigten bei einem Programm, was sie drauf haben. Foto: Stefanie Löppen

In der Aula begann der Tag mit einem kleinen Festprogramm. Durch das Programm führten Anna und Jayne aus der 4. Klasse. Schulleiterin Simone Friedrich begrüßte die Gäste, blickte auf das vergangene Schuljahr zurück und richtete ihren Dank an alle, die die Schule unterstützen.

Zwei Waldliegen werden finanziert

Dann gehörte die Bühne den Schülerinnen und Schülern. Alle Klassen und die Schulband unter der Leitung von Ulla Goerge, hatten etwas vorbereitet: Lieder, Gedichte und ein Streitgespräch zwischen Frühling und Winter, bei dem sich beide Jahreszeiten nichts schenkten. Draußen war es noch kalt genug, dass man beiden Seiten etwas abgewinnen konnte. Für Schwung sorgte die vierte Klasse mit ihrem Schulter-Boogie. Die Kinder forderten das Publikum direkt zum Mitmachen auf – und tatsächlich dauerte es nicht lange, bis geklatscht und mitgemacht wurde.

Ein Scheck vom Babybasar, der sehr willkommen ist. Foto: Stefanie Löppen

Was viele gar nicht mitbekommen haben: Nach dem Programm gab es noch einen besonderen Moment. Das Babybasarteam Frankenheim überreichte der Schule einen Spendenscheck über 500 Euro aus dem Erlös des Basars Anfang März. Simone Friedrich nahm die Spende sichtlich gerührt entgegen. Seit vielen Jahren unterstützt das Team die Grundschule auf diese Weise, wodurch schon viel möglich gemacht werden konnte. Dafür galt ein ausdrücklicher Dank. Zusammen mit den Einnahmen aus dem Kuchenverkauf soll das Geld in zwei Waldsofas fließen. Sie sollen auf dem Schulhof entstehen und den Kindern Plätze bieten, an denen sie sich zurückziehen, lesen oder einfach kurz zur Ruhe kommen können.

Infomöglichkeit für freie Schulwahl

Nach dem Programm verteilten sich die Besucher im ganzen Schulhaus. Türen standen offen, überall gab es etwas zu sehen und auszuprobieren. Der Frankenheimer Carnevals Club bot Glitzertattoos und Mitmachtänze an, bei der Firma Forstdienstleistungen Schütz Dermbach konnten sich die Kinder im Baumstammrollen versuchen. In den Klassenräumen wurde gebastelt und gesät: Kresse, Osterdeko und kleine Projekte zum Mitnehmen.

Überall gab es etwas zu basteln und zu entdecken. Foto: Stefanie Löppen

In der neu eingerichteten Schulbibliothek wurde mit dem Kamishibai vorgelesen. Frau Fischer stellte das Projekt „Klasse 2000“ vor, das seit Jahren zum Schulalltag gehört. In der Turnhalle ging es sportlich zu – mit Parcours, Torschussmessung und viel Bewegung. Wer wollte, konnte Instrumente bauen oder einfach im Hort frei spielen.

In der neuen Schulbibliothek wurde vorgelesen. Foto: Stefanie Löppen

Auch für Eltern gab es viele Informationen rund um Unterricht, Hort, Arbeitsgemeinschaften und die Anmeldung. Gerade für Familien, die vor der Entscheidung im Rahmen der freien Schulwahl stehen, bot der Nachmittag eine gute Gelegenheit, sich ein eigenes Bild zu machen – von einer Schule, in der neben dem Lernen auch vieles andere Platz hat.

Unterstützung aus vielen Ecken

Der Förderverein kümmerte sich um Kaffee und Kuchen. Einen Dank hat sich die Gemeinde Frankenheim verdient für die gespendeten Brezeln sowie alle, die gebacken und beim Verkauf geholfen haben.

Viele nutzten den Nachmittag, um ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und sich in Ruhe umzusehen. Zwischen Aula, Klassenzimmern und Turnhalle wurde deutlich, wie vielfältig der Schulalltag hier gestaltet ist – mit Platz für Lernen, Bewegung, Kreativität und gemeinsame Erlebnisse.