Am Sonntag um 14 Uhr war für die Feuerwehrkräfte aus der Landgemeinde Großbreitenbach der Einsatz bei einem Waldbrand auf der Saalfelder Höhe nahe Gösselsdorf beendet. Das Fahrzeug für den Katastrophenschutz kehrte in den „Heimathafen“ zurück. Nicht ganz – im Gerätehaus in Großbreitenbach gab es eine Zwischenstation. Hier wurden am Montag die Schäden und Verluste aufgenommen – nach der Alarmierung am Mittwoch um 17 Uhr bis zum Rückzug Sonntag, 14 Uhr. Es geht um fehlende Armaturen, Verteiler, Strahlrohre, Äxte, Hacken, Löschrucksäcke, Schläuche, die man vor Ort gelassen hat. Alles, was für die Waldbrandbekämpfung gebraucht wurde, sollte liegen bleiben, sagt Rico Rocktäschel, stellvertretender Wehrleiter der Feuerwehr Böhlen/Wildenspring. Noch sind Feuerwehrkameraden anderer Einheit vor Ort und der Brandherd außer zum Löschen nicht zugänglich. Gerätewart Danny Wiegand zeigt auf das wenig gefüllte Schlauchregal. Er steht zusammen mit Michel Hofmann und kontrolliert die Aufstellung, womit das Fahrzeug ausgestattet war, bevor es in den Einsatz geschickt wurde. Nur eine der Aufgaben in den vergangenen Tagen. Er sei der erste Ansprechpartner gewesen, weil lediglich er als Gerätewart von der Führung erreichbar war. Die Helme und Visiere mussten gesäubert werden, die Waschmaschinen liefen Tag und Nacht, damit die Einsatzkleidung wieder nutzbar war. Aufgaben, die im Hintergrund liefen.
Großbreitenbach Brandeinsatz war nicht problemlos
Marina Hube 08.07.2025 - 17:00 Uhr