Großbrand Eisfeld Fassungslos vor dem Trümmerhaufen

Stefan Leis uns seine Mutter Christel aus Brattendorf stehen am Sonntag fassungslos vor dem Trümmerhaufen im Eisfelder Industriegebiet.

Stefan arbeitete in der einst mit Kartonagen bestückten Werkhalle. Noch am Donnerstag war er zur Frühschicht dort. Am Freitag früh um vier klingelte dann das Telefon. Sein Schichtleiter konnte nur noch mitteilen: "Ihr braucht nicht auf Arbeit zu kommen, die Halle existiert nicht mehr."

Am späten Donnerstagabend kurz nach 23 Uhr war das verheerende Feuer ausgebrochen, das letztlich einen Schaden von etwa sechs Millionen Euro verursachte. Acht harte Stunden waren die Einsatzkräfte vor Ort, um den immer wieder auflodernden Brand zu löschen und noch viel länger Brandwache zu halten.

Inzwischen sind die Löscharbeiten laut Polizei weitgehend abgeschlossen. Jedoch könnten beim Abtragen von Gebäudeteilen immer noch Glutnester gefunden werden, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. In der Nacht zu Freitag war eine schätzungsweise 100 mal 50 Meter große Halle in Brand geraten. Die Flammen loderten meterhoch und griffen auf einen davor abgestellten Lastwagen über, der vollständig ausbrannte. Die Polizei schätzte den Sachschaden zunächst auf bis zu sechs Millionen Euro. Die Ursache ist noch unklar. Voraussichtlich erst am Montag können Brandermittler sich vor Ort mit der Spurensuche beginnen.

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