Suhl/Hildburghausen – Riesen-Aufregung und ein ebenso riesiges Aufgebot an Feuerwehr-, Katastrophenschutzeinheiten, Rettungsdienst und Polizei am frühen Mittwochabend vor dem Rewe-Markt Döllberg: Wegen des Verdachts auf ein freigesetztes, hochgefährliches Nervenkampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg gab es Großalarm für die Einsatzkräfte, die unter anderem mit Spezialfahrzeugen der Gefahrgutabwehr anrückten und eine Dekontaminationsstrecke aufbauten. Die nach ersten Untersuchungen zunächst kursierenden schlimmsten Befürchtungen, das es sich bei dem freigesetzten Stoff um den Nervenkampfstoff Tabun handeln könnte, der im Zweiten Weltkrieg von der deutschen Wehrmacht in Bomben und Granaten verfüllt, jedoch nicht eingesetzt wurde und schon in kleinsten Dosen tödlich wirkt, bestätigten sich im Lauf der ersten Untersuchungen am Abend glücklicherweise nicht.