Ganz ehrlich: Die mittlerweile zahllosen Ranglisten, in denen alle möglichen Institute immer wieder die Lebensqualität von Städten, Regionen und Bundesländern miteinander vergleichen, sorgen in unserer Redaktion mitunter für Überdruss. Natürlich freut sich jeder über gute Plätze für die eigene Region, und sei es, um Auswärtigen stolz davon zu erzählen. Wer wollte umgekehrt nicht die Gründe wissen, wenn man mal ganz weit unten landet. Dazu kommt der sportliche Reiz, den solche Tabellen unweigerlich haben: Besser werden zu wollen ist stets ein gutes Ziel und ein gesunder Wettbewerb zwischen Nachbarn nicht die schlechteste Art, sich weiterzuentwickeln. Deshalb müssen und wollen wir über solche Rankings berichten. Auch wenn jedem klar sein muss, dass man Wohlbefinden und Wohlstand nicht mathematisch exakt messen kann.