Nachbarn, wisst ihr, was ein Sommerloch ist? Das ist nicht etwa das kleine Brüderchen vom Ozonloch. Nein, aber gemein ist beiden Löchern, dass man sich im Sommer 2023 nicht mehr so viel über sie auslässt wie ehedem. Früher stopfte man ja gerne mal ein sogenanntes Sommerloch mit Tierthemen. Aktuelles Beispiel gefällig? Sachsen: 300-Kilo-Elch auf Autobahn gesichtet. Per Notruf meldete ein Brummi-Fahrer am Mittwoch einen Elch auf der A4 bei Bautzen. Die sofortige Absuche der Polizei war erfolglos. Bei dem Koloss soll es sich um ein Weibchen gehandelt haben. Es könnte für Autofahrer gefährlich werden, da Elche in der Regel keine Scheu vor Verkehr zeigen und selbst große Hindernisse wie Wildzäune problemlos überwinden. 2014 gelangte ein Elch zu Berühmtheit, als das Tier sich in ein Siemens-Bürogebäude in Dresden verirrte und befreit werden musste. Da Elche bis zu 80 Kilometer am Tag zurücklegen, könnte das stattliche Weibchen am Montagmorgen bei uns am Rennsteig auftauchen. Gerne ein Thema gegen Sommerlöcher sind Hitzewellen. Meine Marga und ich werden oft um Rat gefragt, was wir gegen Hitze tun. Und heute steht uns ja der heißeste Tag des Jahres bevor. Also die Marga rät: lüften zwischen vier und sechs Uhr, Fenster schließen und abdunkeln zwischen 15 und 20 Uhr. Eine Art Sakrileg ist für die Marga dagegen mein Geheimtipp: eiskaltes Rhönbier, gerne auch als Radler oder Weißbier. Das hilft übrigens nicht nur gegen Hitze, sondern auch gegen Trübsal sowie gegen Gastritis, Arthrose und mangelnde Libido ... Nachbarn, ich geb’ heute Abend ein Rhönbierchen aus!