Es scheint, als hätten sich alle Minibagger und Radlader dieser Welt in diesen Tagen in Suhl verabredet, um an Straßen und Gehwege der Stadt einen Wettbewerb im Grabenziehen und Kabelverlegen zu veranstalten. An vielen Stellen sind zumeist die mit ganzen Heerscharen von rumänischen und polnischen Arbeitskräften angerückten Subunternehmen der Deutschen Glasfaser und des Konkurrenzunternehmens OXG dabei, von frühmorgens bis spätabends und sogar samstags im Akkord Glasfaserkabel unter die Erde zu bringen. Oft zum Leidwesen der Anwohner, die neben Verkehrsbehinderungen, Staub- und Lärmbelastung auch mit aufgerissenen und nur notdürftig verschlossenen Gräben auf Straßen und Gehwegen leben müssen. Dass darunter auch Straßen sind, die erst vor kurzer Zeit saniert wurden und nun wieder geöffnet werden, wie etwa die Hohe Feldstraße oder die Prießnitzstraße, ist ein weiteres Ärgernis, das die Bürger umtreibt.
Glasfaserausbau im Doppelpack Das Suhler Luxusproblem
Georg Vater 01.09.2025 - 18:06 Uhr