Gewerbegebiet Einhausen Unrat in Lagerhalle geriet in Brand

, aktualisiert am 17.01.2022 - 11:20 Uhr
In einer Halle im Gewerbegebiet Einhausen war in der Nacht zum Montag dort gelagerter Unrat in Brand geraten. Alarmiert wurden die Einsatzkräfte der umliegenden Wehren um 0.47 Uhr. Foto: privat

Wegen in Brand geratenem Unrat in einer Lagerhalle im Gewerbegebiet Einhausen wurden zahlreiche Wehren aus der Region am frühen Montagmorgen alarmiert. Das Feuer konnte indes rasch unter Kontrolle gebracht werden.

Einhausen - Um 0.42 Uhr am frühen Montagmorgen wurden die Kameraden von etlichen Feuerwehren aus dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen rund um Einhausen aus dem Schlaf gerissen: Gemeldet wurde eine unklare Rauchentwicklung beziehungsweise ein Brand mittel in einer Halle im Gewerbegebiet Einhausen in der Industriestraße nahe der Überführung der Autobahn 71 über das Werratal.

Neben den Feuerwehrleuten aus Einhausen, die als Erste den Brandort erreichten, rückten die Kameraden der Einsatzabteilungen aus Belrieth, Vachdorf und Obermaßfeld-Grimmenthal aus, zudem Kräfte der Wache 1 Meiningen und der Wache 3 Dreißigacker sowie ein Kommandowagen des Einsatzführungsdienstes. Ebenfalls informiert und vor Ort gebracht wurden ein Rettungswagen des DRK Meiningen sowie Beamte der Polizeiinspektion mit einem Einsatzfahrzeug.

Relativ schnell stellte sich heraus, dass die acht Kameraden aus Einhausen mit eigenen Kräften und vorhandener Technik den Brand schnell unter Kontrolle bringen konnten, sodass für die übrigen Wehren, soweit noch nicht vor Ort, über Funk ein Einsatzabbruch angeordnet werden konnte. Als Einsatzleiter fungierte Kreisbrandmeister Holger Hergert aus Einhausen. Bis zum Einsatzabbruch waren die Wehren Vachdorf, Belrieth und Obermaßfeld-Grimmen-thal bereits am Brandort angekommen, sodass kurzzeitig vier Feuerwehrfahrzeuge und rund 25 Kameraden zur Verfügung standen. Als Brandursache stellte sich heraus, dass in der Halle befindlicher Unrat in Brand geraten war.

Beim Versuch den Brand zu löschen, verletzte sich ein 43-Jähriger und kam mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Klinikum. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes war er von den Vachdorfer Kameraden erstversorgt worden. Durch das Feuer entstand ein Schaden von etwa 1.000 Euro, wie die Polizei mitteilte. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Nach nur rund zehn Minuten war der Brand gelöscht. Gegen 1.45 Uhr waren die Vachdorfer zurück im Gerätehaus, bis dahin auch die anderen Wehren außer den Einhäusern, die noch, unterstützt von Belrieth, abschließende Sicherungs- und Kontrollarbeiten ausführten.

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