Gewerbe- und Industriegebiet: CDU-Vorschlag wird geprüft

Was wird aus den Plänen, in Schleusingen ein Gewerbe- und Industriegebiet auszuweisen? Foto: picture alliance/dpa/Lino Mirgeler

Lang und konstruktiv haben die Stadträte von Schleusingen am gestrigen Abend zum strittigen Thema Gewerbe- und Industriegebietsausweisungen diskutiert. Nun wird der CDU-Vorschlag geprüft.

Schleusingen - Lang und konstruktiv haben die Stadträte von Schleusingen am gestrigen Abend zum strittigen Thema Gewerbe- und Industriegebietsausweisungen diskutiert. Konkret stand das Areal „Hinterer Sättel II“ (St. Kilian Richtung Autobahn) im Fokus. Dass dies bis an Wohnhäuser des Ortsteils St. Kilian heranreicht, stößt den Einwohnern, die eine Bürgerinitiative gegründet hatten, gewaltig auf. Auch im Stadtrat hat die Diskussion der vergangenen Wochen für Nachdenken gesorgt. Die CDU hat zur Ratssitzung am Donnerstag einen Antrag eingebracht – „um Konfliktpotenzial herauszunehmen“. Warum nicht das Areal „Hinterer Sättel II“ – ab der Trafostation – verlängern und mit dem ebenfalls als Entwicklungsfläche vorgesehenen Gebiet „Autobahn I“ verbinden? Entstehen würde ein rund 27,5 Hektar großes Areal, das erstens nicht an Wohngebiete grenzt – und zweitens das Erschließungsproblem (Nadelöhr Sättelzufahrt von der Ilmenauer Straße aus) lösen könnte. Auch andere brachten Vorschläge ein – wie der Ortschaftsrat, der sich für eine Verkleinerung des Gebiets und eine konkrete Unterteilung in Gewerbe- und Industriestandort ausspricht.

Nach knapp anderthalbstündiger kritischer und „wichtiger“ Diskussion beauftragten die Stadträte den Bürgermeister zu prüfen, ob der Vorschlag der CDU machbar und förderfähig ist. Außerdem verwiesen sie das Thema zurück in den Bauausschuss. Denn es besteht weiterer Diskussionsbedarf. ks

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