Getting Tough in Oberhof 1000 Sportler "quälen" sich durch Hindernislauf

Ronny Knoll

Die zweite Auflage des Hindernislauf-Klassikers Getting Tough beweist eindrucksvoll, dass die Oberhofer Sportstätten nicht nur im Winter eine Reise wert sind.

Oberhof – 1.000 begeisterte Starter, 60 kräftezerrende Hindernisse, fünf Sportstätten: Die 2. Auflage des Hindernislauf-Klassikers „Getting Tough 5Elements“ in Oberhof beweist eindrucksvoll, welches Potential auch im Sommer in der kleinen Rennsteigstadt schlummert, wenn man gewillt ist dieses mit frischen Ideen, Leidenschaft und jeder Menge Teamplay zum Leben zu erwecken.

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Doch von vorn: Knapp über 1.000 Läuferinnen und Läufer sowie erstmals auch etliche Zuschauer pilgerten am Samstag nach Oberhof, um sich auf einem außergewöhnlichen und mit etlichen Hindernissen gespickten Rundkurs über 17 respektive neun Kilometer zu „quälen“. Während auf der langen Strecke der Münchner Christian Röttger in einer bemerkenswerten Laufzeit von 1:25:21 Stunden Vorjahressieger Charles Franzke (Saalfeld) entthronte, sicherte sich bei den Frauen die Landauerin Carina Bungard in 1:47:06 Stunden den Sieg. Tatsächlich jedoch durfte sich an diesem Tag jeder als Sieger wähnen, der die Ziellinie nach 700 passierten Höhenmetern erreichte.

„Die Pandemie hat unsere Planungen und Vorbereitungen auch diesmal maßgeblich bestimmt“, sagt Organisator Alexander Rödiger, der den in Rudolstadt gereiften Hindernislauf-Klassiker im Vorjahr erstmals in seine Heimat lotste. „Als wir grünes Licht für die zweite Auflage bekommen haben, blieben uns noch acht Wochen bis zum Start. Doch es hat alles funktioniert und wir haben gesehen, in welche Richtung es hier in Oberhof gehen kann. Vielleicht zukünftig auch mal über ein gesamtes Wochenende, so dass wir von dieser Begeisterung einfach noch mehr partizipieren dürfen.“