Gesundheitswesen Gefäßspezialist nun Teil der Regiomed-Familie

Tina Rosenbauer, Dr. med. Matthias Schwenk, Dr. med. Ulrich Eberlein, Geschäftsführer Michael Musick, Andrea Schiele-Eberlein, Steffi Sperschneider und Kerstin Eppler (v.l.) beim Willkommensgruß. Foto: Regiomed

Das Sonneberger MVZ erweitert sich um eine als Venenkompetenz-Zentrum zertifizierte Schwerpunktpraxis für die Diagnostik und Therapie des Venensystems wie beispielsweise Thrombosen und Krampfadern.

Sonneberg/Coburg - Der länderübergreifende Gesundheitsverbund Regiomed wächst: Seit 1. Januar ist die Praxis des Coburger Gefäßspezialisten Dr. med. Eberlein in der Coburger Ketschengasse Teil der Regiomed-Familie. Geschäftsführer Michael Musick, Sonnebergs Krankenhausdirektor Michael Renziehausen, Leiter der Gefäßchirurgie und Praxismanagerin Tina Rosenbauer überbrachten ihre Glückwünsche und hießen Eberlein und sein Team im Klinikverbund willkommen.

„Mit Ulrich Eberlein gewinnen wir einen ausgewiesenen Gefäßspezialisten und kompetenten Ansprechpartner für die Diagnostik und Therapie akuter und chronischer Erkrankungen der drei Gefäßsysteme – Arterien, Venen und Lymphsystem“, so Südthüringen-Geschäftsführer Musick. Die Praxis ist als Venenkompetenz-Zentrum (VKZ) zertifiziert, was sie als Schwerpunktpraxis für die Diagnostik und Therapie des Venensystems wie beispielsweise Thrombosen und Krampfadern ausweist. Daneben ist Eberlein erster Vorsitzender des Lymphologicums, eines überregionalen Netzwerkes für lymphatische Erkrankungen.

Eberlein ist gebürtiger Coburger, besuchte hier das Gymnasium Ernestinum und studierte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen (FAU) Humanmedizin, wo er 1986 zum Arzt approbierte. Seit 1993 ist er als niedergelassener Gefäßspezialist tätig, zunächst in Nürnberg, seit 1995 mit eigener Praxis in Coburg.

Formell wird die Praxis nun dem in Sonneberg ansässigen MVZ angegliedert und mit in die Strukturen des dortigen Gefäßzentrums überführt, mit dem Eberlein bereits jetzt intensiv zusammenarbeitet. Für Patienten ändert sich nichts. „Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Spezialisten für Angiologie und Gefäßchirurgie sowie der Anästhesiologie, Kardiologie und Radiologie ist von unschätzbarem Vorteil für die Patienten“, so Eberlein.

Krankenhausdirektor Renziehausen, in Personalunion auch Leiter des Sonneberger MVZ, ergänzt: „Wir erweitern damit unser Leistungsspektrum und sind in der Lage, unsere Patienten auf noch kürzerem Weg über den gesamten Behandlungsverlauf hinweg aus einer Hand zu betreuen. Neben der Erweiterung unserer gefäßmedizinischen, interventionellen Möglichkeiten am Standort Sonneberg, sichern wir so nachhaltig die ambulante Versorgung am Standort Coburg und zementieren unseren Status als überregionales Gefäßzentrum. Wir freuen uns sehr auf die weitere, jetzt noch engere Zusammenarbeit.“

Das Gefäßzentrum wird als solches regelmäßig von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie zertifiziert. Jährlich werden rund 3500 Patienten mit Erkrankungen der Arterien und Venen in Sonneberg behandelt.

Weitere Informationen sind unter www.regiomed-kliniken.de/eberlein und https://www.regiomed-kliniken.de/gefaesszentrum einsehbar.

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