Gesellschaft Kulturszene diskutiert über Kunst, Freiheit, Demokratie

„Die Vielen" steht auf einer glänzenden Fahne. Foto: Christoph Soeder/dpa

Mit bundesweiten Foren unter dem Motto "Die Kunst, Viele zu bleiben" will sich die Kulturszene mit dem Verhältnis von Kunst, Freiheit und Demokratie befassen. Ziel ist nach Angaben des veranstaltenden Fonds Darstellende Künste die gemeinsame Arbeit für Heterogenität, Pluralismus und Akzeptanz in einer vielfältigen Gesellschaft.

 
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Berlin - Mit bundesweiten Foren unter dem Motto "Die Kunst, Viele zu bleiben" will sich die Kulturszene mit dem Verhältnis von Kunst, Freiheit und Demokratie befassen. Ziel ist nach Angaben des veranstaltenden Fonds Darstellende Künste die gemeinsame Arbeit für Heterogenität, Pluralismus und Akzeptanz in einer vielfältigen Gesellschaft. Zum Auftakt an diesem Freitag werden die Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung Ferda Ataman, Berlins Kultursenator Joe Chialo (CDU) und sein Hamburger Amtskollege Carsten Brosda (SPD) im Berliner HAU Hebbel am Ufer erwartet.

Weitere Stationen der Foren sind Leipzig (1./2.6.), Düsseldorf (7./8.6.), Bitterfeld-Wolfen (14.6.), nochmal Berlin (21./22.6.), Potsdam (29.30.6.), Erfurt (16./17.8.), Weimar (24./25.8.) und Dresden (28.8.). Ein mobiler Theater-Truck dient dabei an den Standorten als Plattform, Diskursraum, Kino und Schauplatz. Mit Panels, Workshops, internationalen Performances und Zusammenkünften sollen Debatten über Kunst, Freiheit und Demokratie ermöglicht werden.

Die Kulturszene will mit einer bundesweiten Neuauflage der Kampagne "Die Vielen" die Demokratie stärken. Die Kampagne will nach eigenen Angaben die Vielfalt in der Gesellschaft zeigen und gegen Normalisierung von Rechtsextremismus in der Politik mobilisieren. Eine erste Aktionswoche ist vom 3. bis zum 9. Juni vorgesehen.

Kultureinrichtungen und Kunstschaffende hatten sich bereits 2018 unter dem Namen "Die Vielen" zusammengeschlossen, um "eine klare Haltung gegenüber gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Angriffen auf die Kunstfreiheit" zu zeigen.

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