Geselliges Brotterode Musik, Tanz und Geschichten zum Denkmaltag

Gut gegessen, gut unterhalten – sich einfach gut vergnügt. Die Brotteroder haben am Wochenende einfach mal wieder richtig gefeiert. Geschichte und Geschichtchen gab es auch – zum Tag des offenen Denkmals an einem historischen Gebäude.

Brotterode - Das gesellschaftliche Leben kehrt landauf-landab allmählich wieder etwas zur Normalität zurück. So auch am Sonntag in Brotterode. Nach dem coronabedingten Ausfall im vergangenen Jahr feierte das beliebte Straßenfest vor dem Haus des Gastes jetzt ein Comeback. Mittlerweile in der 23. Auflage – das Volksfest zwischen Kirmes und Weihnachten gewinnt an Tradition. Es ist zwar kein sehr großes Fest, wird dennoch seit Jahren von Einheimischen und Gästen gern angenommen und entsprechend besucht. War es am Vormittag wettertechnisch noch recht trüb in der der Bergstadt, klarte es pünktlich am Nachmittag auf und die Sonne zeigte sich.

So zog es dann auch reichlich Besucher auf die Bänke und Hütten vor der Touristinformation am Bad Vilbeler Platz. Bei Kaffee und Kuchen, kühlen Getränken und Leckerem vom Grill ließ es sich aushalten.

Musikalische Unterhaltung gehörte ebenso dazu. Alleinunterhalter Andreas Daume alias „Der Thüringer“ versorgte die Anwesenden mit Musik aus allen Genres. Da gab es schon mal auch den ein oder anderen Rock’n’Roll-Titel. Und es wurde sogar das Tanzbein geschwungen.

Die kleinen Besucher konnten basteln und in der Gästeinformation gab es eine Malvorführung von „Elfis Malstube“, der Malerin Elfi Döll. Auf einem vorbereiten Bild konnten die Nachwuchs-Künstler zusätzliche Blumen malen. Das fertige Kunstwerk kann in der Tourismusinfo in Brotterode bis Ende September ersteigert werde. Der Erlös soll dann einem guten Zweck zu Gute kommen.

Das Straßenfest wird seit Jahren am „Tag des offenen Denkmals“ veranstaltet. So hatte an diesem Tag auch die Heimatstube in Brotterode ihre Türen geöffnet. So war es möglich zwischen beiden Veranstaltungsorten zu pendeln – ein Zugewinn für beide Aktionen.

Auch an dem kleinen Ortsmuseum in Brotterode war somit reger Zuschauerverkehr zu verzeichnen. Fritz Müller führte interessierte Besucher durch die Räume des kleinen Heimatmuseums und gab einige Anekdoten aus der Geschichte Brotterodes preis. Vor dem Haus gab es derweil selbst gebackenen Kuchen von Mitgliedern des Thüringerwald-Vereins.

 

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