Ähnlich geht es einer vierköpfigen Familie aus dem Raum Würzburg, die eine Woche Urlaub am Edersee macht. "Wir wussten, dass das Wasser niedrig ist, aber nicht, dass es so niedrig ist", sagt die 43 Jahre alte Mutter von zwei vier und sieben Jahre alten Söhnen. "Aber wir machen das Beste draus." Man gehe eben Wandern, besichtige die Talsperre und gehe ins Schwimmbad.
Noch Wasser an der Talsperre
An der Edertalsperre gibt es trotz des geringen Füllstands noch Wasser, wenn auch deutlich weniger als üblich. Dort liegen unterhalb des steinigen, steil abfallenden Ufers noch Boote im Wasser, die gemietet werden können. Auf der 48 Meter hohen Staumauer ist eine Familie aus Würzburg unterwegs. "Die steht trotzdem und ist schön", sagt der Vater einer dreijährigen Tochter.
Mit der Tochter seien sie auf einem Wasserspielplatz gewesen. Außerdem hätten sie auf ihrer zweitägigen Durchreise das "Edersee-Atlantis" und den Nationalpark Kellerwald-Edersee erkundet. "Uns hat es gefallen", sagt der Mann. "Aber für Badegäste, die planschen und mit dem Boot fahren möchten, ist das schon blöd."