Gera/Ahrensburg Hannah und Ben bleiben die beliebtesten Babynamen

Ein rosa und ein blauer Schnuller. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Bei der Namenswahl für ihr Baby sind manche Eltern erfinderisch. Aber ob das Kind ihnen später dankbar sein wird, Dilda oder Duda zu heißen? Viele Thüringer Eltern gehen aber keine Experimente ein.

 
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Gera/Ahrensburg - Hannah/Hanna und Ben haben in diesem Jahr ihren Spitzenplatz als beliebteste Babynamen in Thüringen verteidigt. Wie im Jahr zuvor führten sie 2019 das Landesranking an, wie aus der alljährlichen Auswertung des Hobby-Namensforschers Knud Bielefeld aus Ahrensburg (Schleswig-Holstein) hervorgeht. Auf den darauffolgenden Plätzen rangieren bei den Mädchen die Namen Emma, Frieda/Frida, Ella und Emilia; bei den Jungen entschieden sich frischgebackene Eltern besonders häufig für Emil, Oskar/Oscar, Henri/Henry und Finn/Fynn.

Mit der großen Beliebtheit von Ben liegen die Thüringer Eltern ganz im Bundestrend. Deutschlandweit sei dies schon das neunte Jahr in Folge der beliebteste Name für neugeborene Jungen, hieß es. Bei den Mädchen belegte anders als in Thüringen Emma bundesweit Platz 1 - wie schon in den Vorjahren 2017 und 2018. Bielefeld kürt bei seiner Auswertung auch die ungewöhnlichsten Namen. 2019 seien dabei etwa Aureliana, Axella und Dilda aufgefallen, ebenso wie Achill, Duda und Willibert. Zudem macht der Hobbyforscher Namen ausfindig, die in bestimmten Regionen häufiger vorkommen als im restlichen Deutschland. Für Thüringen sind das Alma, Martha, Albert, Pepe, Richard und Willi.

Bielefeld stützt sich für seine Auswertung nach eigenen Angaben auf fast 600 Quellen in 466 Städten. Dazu zählen etwa Geburtskliniken sowie Meldungen von Standesämtern. Insgesamt wurden demnach knapp 178 000 Geburtsmeldungen bundesweit ausgewertet. Das seien rund 23 Prozent aller 2019 in Deutschland geborenen Kinder. Eine amtliche Vornamensstatistik gibt es nicht. dpa

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