Nicht jedem Menschen wird von den Eltern mitgeteilt, an welchem Ort er oder sie gezeugt wurde. Georg II. von Sachsen-Meiningen wusste es – auf dem Altenstein. Rechnet man von der schwierigen Zangengeburt am 2. April 1826 gute 40 Wochen zurück, landet man irgendwo bei Anfang/Mitte Juli 1825. Am 1. Juli jenes Jahres reisten Herzog Bernhard II. von Sachsen-Meiningen und seine frisch vermählte Ehefrau Marie von Hessen-Kassel auf den Altenstein und blieben dort bis zum 14. September – Flitterwochen in heimischen Gefilden sozusagen. Womit die Vaterschaft Bernhards weitgehend bestätigt werden kann, wobei ein gewisses Restrisiko – Stichwort: Gärtner – bestehen bleibt.
Georg II. und der Altenstein Geliebte Sommerresidenz des Theaterherzogs
Christian Storch* 02.04.2026 - 14:00 Uhr