In Zeiten steigender Energiekosten ist die Nachfrage nach Brennholz aus den heimischen Wäldern deutlich gestiegen. Immer mehr Bürger wollten zuletzt bei dem Meininger Stadtforstwirtschaftsmeister Sebastian Dummer einen Holzsammelschein, den sogenannten Leseschein, beantragen. Damit konnten Privatleute früher auf dem Boden liegendes Holz mitnehmen. Doch den Leseschein gibt es in dieser Form längst nicht mehr. Wer heutzutage als Selbstwerber im Meininger Stadtwald Holz machen will, der muss mindestens einen Kettensägen-Erlaubnisschein nachweisen können. Das gilt nicht nur für den Stadtwald. Im ebenfalls zertifizierten Thüringer Staatswald und in fast allen anderen Eigentumsformen müssen Brennholzwerber seit 2013 genauso einen Motorsägenschein vorlegen. Anschließend erfolgt eine Einweisung vor Ort auf einem zugewiesenen Waldstück, informiert Sebastian Dummer.