„Auf gute Zusammenarbeit!“ – das war die kurze, knappe und ernst gemeinte Botschaft von Bürgermeister Alexander Schmitt an die Ratsmitglieder, als diese sich am Montag zum ersten Mal im Multizentrum trafen. Zuvor hatte er allen schon über die Dorfgruppe gratuliert – den einen zur Neu-, den anderen zur Wiederwahl. Immerhin sieben seiner Räte kennt er schon aus bisherigen Legislaturperioden. Für die Neuen erklärte er ein paar Sachen: Die Einladung zu den Sitzungen kommt immer schriftlich, vier Kalendertage vorm Datum. „Vielleicht schaffen wir es eines Tages auch, sie mal elektronisch versenden zu dürfen“, meinte der Bürgermeister – und auch die Tagesordnung könnte man möglicherweise auf die Homepage der Gemeinde setzen. „Vielleicht kommen mal wieder mehr Gäste, in der letzten Zeit war es dürftig“, kommentierte Falk Hartmann. „Wenn Bürger in unsere Sitzungen kommen, dann lassen wir sie immer gern zu Wort kommen, auch wenn wir zu bestimmten Themen beraten und sie dazu eine Meinung haben“, erläuterte der Bürgermeister. In Frankenheim geht’s nicht steif, sondern lösungsorientiert zu. Es folgte die Verpflichtung der Ratsmitglieder per Handschlag und durch Verlesen eines Textes, mit dem sie sich zur sorgfältigen Erfüllung ihrer Pflichten und den Gesetzen bekannten. Dann folgte eine weitere Amtshandlung: die Wahl des Beigeordneten. Mit dem Wort „stellvertretender Bürgermeister“ sei gar nicht alles umfasst, was zum Beispiel der bisherige Stellvertreter Marko Deglow getan habe – er war mitnichten nur eine „Vertretung des Bürgermeisters bei dessen Verhinderung“. Die Zusammenarbeit sei top gewesen, sagte Alexander Schmitt.