Statt drei Millionen nun gut sechs Millionen Euro Einnahmen aus der Gewerbesteuer – die Landgemeinde Großbreitenbach dankt. Jedoch, so stellt Landgemeindebürgermeister Peter Grimm klar, seien es Einnahmen aus einem Sondereffekt einer ortsansässigen Firma. Egal wie, in der Stadtratssitzung der Landgemeinde Großbreitenbach haben die Räte nun am Dienstag, dem 5. September, ab 18 Uhr im Feuerwehrgerätehaus von Großbreitenbach über deren Verwendung zu beschließen. Unter anderem auch dafür wird der Nachtragshaushalt vorgelegt, für den der Haupt- und Finanzausschuss eine Empfehlung erarbeitet hat. Profitieren von den Zusatzeinnahmen soll unter anderem der Straßenbau. Es ist vorgesehen, die Planungsleistungen für die Poststraße und die Marienstraße davon zu bezahlen und die Kostenstelle Straßenerhaltungsmaßnahmen soll von 140 000 Euro auf 300 000 Euro aufgestockt werden, insofern der Stadtrat der Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses folgt. Für die höhere finanzielle Ausstattung dieser Haushaltsposition sollen die Straße von der Feuerwehr zum Viehberg mit einer Trag-/Deckschicht versehen werden und der Weg Kirchberg eine Ausbesserung und Oberflächenbehandlung erhalten. Beide befinden sich in Böhlen. Auch müssen die Planungsmaßnahmen für das Feuerwehrgerätehaus in Herschdorf angeschoben werden.